Inspiriert von Sylvias Urlaub ohne Tibi habe ich auch in Erinnerungen geschwelgt.
Wenn man die trüben, kalten Tage überstehen will, helfen die sonnigen, warmen Urlaubsbilder ungemein...
2008 erlebten wir unseren absoluten Traumurlaub. Mein Bruder lebte zu dieser Zeit schon einige Jahre in Südafrika und Heide hatte ihn dort auch schon besucht. Diesmal hatte er uns eingeladen und das gab uns die Möglichkeit, diesen absoluten Traum zu erleben. Nesko hatten wir in eine Hundepension gegeben und da diese seinem Züchter gehörte, war er dort in den allerbesten Händen
Allerdings war es zu Anfang eher ein Alptraum: Wir hatten den Flug am 1.1.2008 gebucht und sind voller Vorfreude an den Flughafen. Schon recht früh, weil schon der Flughafen ein Stück Urlaub ist. Heide war extrem erkältet und dementsprechend schlecht hat sie sich gefühlt. Beim Einchecken gab es dann plötzlich ein Problem: Wir hatten unseren Rückflug für den 15.1. gebucht und mein Pass war noch gültig bis 15.4.2008. Wir haben dann dort gelernt:
der Pass muß nach der Rückkehr noch mindestens 6 Monate gültig sein!!!
Das hatten wir ja noch nie gehört, auch hat uns das Reisebüro darüber nicht informiert, obwohl wegen besonderen Bestimmungen nachgefragt hatten.
Also, Sonntag + Feiertag = keine Problemlösung.
Mit ganz ganz viel Überredungskunst haben wir Heide in den Flieger verfrachtet, völlig alleine. Und wir sind frustriert wieder nach Hause. Wir hatten vorher noch eine Option auf einen Flug am nächsten Tag gebucht, den wir natürlich auch bezahlen mußten.
Am nächsten Tag hab ich sofort Paßbilder machen lassen und bin ins Bürgerbüro. Die wußten das auch nicht, haben mir aber sofort einen vorläufigen Ausweis ausgestellt.
Mit einem Tag Verspätung kamen wir dann endlich auch in Johannesburg an.
Kommentar von Brüderchen: "Ihr hattet die längste Anreise, von der ich je gehört habe"!!!
Jetzt konnte unser Traum beginnen:
Schon allein die Geldscheine sind traumhaft schön. Sie stellen, wie könnte es anders sein, die Big Five dar:
Nashorn, Elefant, Leopard, Löwe und Wasserbüffel:


Diesen fünf "Wahrzeichen" begegnet man überall im Land. Aber am allerschönsten sind sie natürlich in natura:
Die Nashörnern haben uns damals die Foto-Jagd echt schwer gemacht, wir haben kein einziges wirklich nahe gesehen. Wir haben ihre Spuren gefunden, wurden von Wildhütern an bestimmte Stellen geschickt, aber sie waren irgendwie immer schneller. Nur ganz von ferne mit dem Fernglas konnten wir zwei Exemplare sichten.
Dafür waren die Elefanten ziemlich zahlreich vertreten:


Dieser Löwe lag direkt neben der Straße völlig entspannt im Gras:

Der Leopard hat uns nur seine Rückseite gezeigt:
Aber jede Menge anderer einheimische Tierarten hatten keine Probleme sich vor der Kamera zu zeigen:
Strauße ...
Den kleinen Gecko haben wir mitten auf der Straße gefunden und dann im Gebüsch laufen lassen:

Jede Menge Impalas gab es dort zu sehen:
Den Namen dieses putzigen Kerlchens weiß ich nicht mehr, aber mein Bruder sagte mir, es wären die "Ratten Südafrikas":
Wasserböcke haben wir auch getroffen:
Und unausweichlich trafen wir auf Warzenschweine:
Einen Sekretär-Vogel:
Weber-Vögel gab es natürlich auch:
Unweigerlich begegnet man den zahlreichen Zebras, aber dieses besondere Exemplar hatte Knickohren. Mein Bruder behauptet steif und fest, es wäre das einzige im Krüger-Nationalpark...
Nur mal zum Vergleich, so sieht ein "richtiges" Zebra aus:
Und die Affen hatten frischen Nachwuchs. Total süß, gar nicht scheu:

Giraffen haben alles fest im Blick:
Vögel, in den allerschönsten Farben:

Und in Südafrika kann schon mal abends beim Grillen auf der Terrasse eine Ginsterkatze vorbeischauen:
Eine Nachtsafari zeigte uns diese nicht alltäglichen Geschöpfe:


Sogar normale Feldhasen gibt es, allerdings werden die meist nicht sehr alt: